Geschwister-Scholl-Mittelschule Aichach
Geschwister-Scholl-Mittelschule Aichach

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Am 10.10.2018 wählten unsere Schüler ab der 7. Klasse "ihren bayerischen Landtag" 

Unsere Schule nahm in diesem Schuljahr an einem ganz besonderen Projekt teil, der "Juniorwahl". Die Juniorwahl ist ein Projekt zur politischen Bildung in Schulen. Nach guter unterrichtlicher Vorbereitung bildet ein real simulierter Wahlakt parallel zu den Landtagswahlen 2018den Projekthöhepunkt: die Schülerinnen und Schüler setzen sich so ca. einen Monat intensiv mit dem Thema „Demokratie und Wahlen“ auseinander. Das handlungsorientierte Konzept der Juniorwahl fördert nachweislich das politische Interesse  von Jugendlichen. Es umfasst alle weiterführenden Schulformen ab Klassenstufe 7 und zählt inzwischen zu den größten Schulprojekten in der Bundesrepublik Deutschland:

 

Eine Wahl der besonderen Art

Das dominierende Thema der Medien derzeit sind die Landtagswahlen in Bayern. Überall hängen Wahlplakate, öffentliche Wahlveranstaltungen werden oder wurden von den verschiedenen Parteien durchgeführt. Kaum einer, der daran nicht vorbeikommt!

So auch die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Mittelschule Aichach. Sie nahmen neben 636 Schulen aus ganz Bayern an der sogenannten Juniorwahl, einem bundesweiten Projekt zur politischen Bildung an Schulen, teil.

Wahlberechtigt waren alle teilnehmenden Schüler ab der 7. Klasse, die dieses Projekt gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in den letzten Wochen intensiv vorbereitet hatten. Themen, wie „Welche Wahlen gibt es?“, „Was ist Demokratie und wie können wir demokratisch miteinander umgehen?“, bis hin zum genaueren Betrachten des Bayerischen Landtages oder des eigentlichen Weges zum Wahllokal, beschäftigten die Schülerinnen und Schüler und boten Anlass zur genaueren Analyse unseres Wahlsystems. 

Ein besonderer Punkt waren auch die verschiedenen Funktionen von Wahlen, welche den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein dafür schärfen sollten, warum es notwendig ist, zum Wählen zu gehen. Und das ist auch eines der Ziele dieses Projektes: Unsere Schülerinnen und Schüler für Politik zu begeistern, ihnen Demokratieverständnis und die Auseinandersetzung damit verständlich zu machen. Begriffe wie „Mitbestimmung“ und „freie Meinungsäußerung“ wurden dahingehend intensiv besprochen und nicht zuletzt wurden die Inhalte der verschiedenen Parteien als auch die Wirkung ihrer Wahlplakate genauer unter die Lupe genommen.

Am 10.10.2018 war es dann soweit. Das Wahllokal im Raum 33 öffnete pünktlich um 08:00 Uhr und die erste Klasse stand schon mit ihrem Wählerverzeichnis zum Wählen bereit. Alle Schüler haben im Vorfeld ihre Wahlbenachrichtigung bekommen, diese ausgefüllt und zusammen mit ihrem Ausweis zum Wahltag mitgebracht. 

Als Wahlvorstand stand uns unser ehemaliger Kollege Karl-Heinz Schindler helfend zur Seite und die Funktion der Wahlhelfer übernahmen die Klassensprecher der verschiedenen Klassen. Alles sollte so authentisch wie möglich sein: Da lernten die Schüler und Schülerinnen auch, was es bedeutet, wenn einer seinen Ausweis nicht dabei hat und keiner im Wahllokal denjenigen identifizieren konnte. Was nun? Wie im echten Leben, verglichen sie dann den Namen mit dem ausgefüllten Wählerverzeichnis und fanden schlussendlich in den Klassenleitungen immer jemanden, der ihre Identität bestätigen konnte. 

Gegen 12:15 Uhr war alles geschafft. Die Wahlzettel lagen in der Wahlurne und jetzt waren alle auf das Wahlergebnis gespannt. So zog eine 9. Klasse direkt los, um Umfragen nach dem Wahlverhalten für erste Hochrechnungen einzuholen. In ihrer Klasse selbst kam ein Wahlsieg der CSU heraus. Nachdem sie die Prognose auf breitere Füße stellten und in allen 9. Klassen nachfragten, kristallisierte sich ein Wahlsieg der Grünen mit etwa 50% der Stimmen heraus. Daran konnten die Schülerinnen und Schüler a) sehen, dass sie für statistische Umfragen ein breites Fundament brauchen und b) dass auch das Endergebnis ihrer Klasse, bei dem am Ende ca. ein Drittel der Wähler ihr Ergebnis kundtat, immer noch nicht genau ist (zwar ein Sieg der Grünen, aber nicht so hoch). Außerdem mussten die Interviewer damit leben, dass andere zu Recht auf ihr Wahlgeheimnis verwiesen und die Aussage verweigerten! 

Mittelalterliche Markttage in Aichach

Belohnung für Einsatz bei den Mittelalterlichen Markttagen

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehrte Schulleiter Franz Negele die Schülerinnen und Schüler, die bei den Mittelalterlichen Markttagen im Einsatz waren, mit einer Urkunde. Eine Bilderschau erinnerte an ihren Einsatz am letzten Ferienwochenende und vom Förderverein gab es für sie eine Belohnung.

 

Bereits am Mittwoch und Donnerstag in der letzten Ferienwoche kamen die Marionettenspieler in die Schule, um noch einmal ihr Theaterstück „Die drei Mütterchen“ und die Flötenstücke zu proben. Trotz der langen vorangegangenen freien Zeit hatten die Mitwirkenden kaum etwas verlernt, so dass alle gespannt der Premiere entgegenfieberten. Am Freitagnachmittag war die letzte Hauptprobe in der Stadt zusammen mit den Tänzerinnen, dann war endlich am Abend der erste öffentliche Auftritt. Alles klappte und der Applaus war groß. 

 

Der Förderverein war ebenfalls fleißig gewesen, hatte zwei Hütten sowie zahlreiche Tische und Bänke aufgebaut und verkaufte selbst zubereitete Speisen, die großen Anklang fanden. Auch dabei halfen einige Schülerinnen und Schüler, die am letzten Ferienwochenende ihre Freizeit opferten. Nicht zu vergessen ist Herr Gromer, der für den Aufbau des Puppenwagens und die ganze Zeit für die Lautsprecheranlage zuständig war.

 

Am Samstag und Sonntag waren die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen Frau Helfer, Frau Schilling und Frau Bostanci etliche Male erfolgreich im Einsatz, bevor sie sich am Sonntagnachmittag am großen Festumzug beteiligten. Der Förderverein und der Elternberat mit Frau Dhillon an der Spitze waren natürlich auch dabei. Unter lautem mittelalterlichem „Jubel! Jubel!“ bewegte sich der Zug vom Volksfestplatz durch das Untere Tor bis zur Spitalkirche, wo die Mitwirkenden von den Stadtoberen gewürdigt wurden und eine Urkunde bekamen. Durch das Obere Tor ging es wieder zurück.

 

Ein letztes Mal wurde das Märchenstück aufgeführt, der letzte Kaffee und Kuchen verkauft und dann war das Fest auch schon vorbei und es ging ans Aufräumen, wieder mit der Unterstützung einiger Schüler. 

 

Für dieses große Engagement spendierte der Förderverein für alle Beteiligten als Belohnung eine Fahrt in den Skyline-Park. Mit einem lautem „Jubel“ freuten sich die Schülerinnen und Schüler über dieses Geschenk.

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